Im jahr 2019 nahm ich an der visual anthropology summer school, organisiert vom belgrader visual anthropology center, teil. dabei entstanden ist ein kurzfilm, der sich mit den rhetorischen performances der visuell anthropologischen arbeit an zwei fragmentarische aufgegriffenen fällen befasst.
würde ich heute diese film noch genau so machen? nein. der film stellt meinen ersten ‚ernsthaften‘ versuch in der visuellen ethnographie dar. vieles daran sehe ich mittlerweile auch kritisch. mittlerweile weiss ich, dass ich lieber über dokumentarfilm nachdenke und an prozessen mitdenke. doch der film existiert und ist teil meiner arbeit. und er zeigt meine ersten überlegungen zu machtkritischen überlegungen zur visuell ethnographischen methodologie – die mich damals zu meiner masterarbeit inspirierten und mich auch heute noch begleiten, und sich natürlich auch weiterentwickelt haben.